INCODECS

Neue Lösungen

Die Anforderungen an die rohstoffaufbereitende Industrie bezüglich Qualität und Quantität wachsen unaufhörlich. Der Gesetzgeber muss auf die drängende Frage der zunehmenden Ressourcenknappheit reagieren.

Das Deponieren großer Mengen einstmals teuer gewonnener Rohstoffe ist weder nachhaltig noch wirtschaftlich sinnvoll. Die herkömmlichen Recyclingmethoden genügen nicht mehr den heutigen Anforderungen und sind daher für die Planung neuer Aufbereitungsanlagen keine Option. Neue Lösungen müssen her – technisch umsetzbar, effizient, energieschonend und bezahlbar.

Die Besonderheit der MVA-Schlacke

Die Aschen und Schlacken aus Müllverbrennungsanlagen (MVA) enthalten einen hohen Anteil an metallischen Werkstoffen, deren Rückgewinnung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Bisher wurden mit konventioneller Technik (Hubmagnete und Wirbelstromabscheider) die freiliegenden Restmetalle aus der Schlacke separiert und anschließend recycelt. Doch einige Prozente wertvoller Metalle, gerade Edelstähle werden damit nicht vor der Deponie gerettet.

Schlackeaufbereitung Schlackeaufbereitung
Allmetall-Sortiermaschinen, die auf einfache Metalldetektoren setzen, können diese Aufgabe nicht optimal lösen, da sie neben den gewünschten Edelstählen jede Menge nicht verwertbaren Rost ausschleusen und somit die Metallfraktion verunreinigen und deren Qualität vermindern.





Die von INCODECS entwickelte neue Lösung findet die massiven Edelstahl- und Buntmetall-Teile und sortiert diese aus. Rost und Eisen werden zuverlässig unterdrückt. Die rosthaltigen Minerale verbleiben in der Schlacke.

Das Ergebnis der INCODECS Sortieranlage:

  • qualitativ hochwertige Metallfraktion
  • deponiefähige MVA-Mineralik-Fraktion

Aussortiertes Metall Aussortiertes Metall

Wenn das Kupfer zum Problem wird...

Um Ressourcen zu sparen, werden bei der Herstellung von Rohstahl neben Eisenerzen große Mengen an Eisenschrott eingeschmolzen. Dabei ist Kupfer unerwünscht, da es im Gegensatz zu leicht flüchtigen Verunreinigungen wie Zink nicht verdampft, sondern in der Eisenschmelze verbleibt und so die Qualität des produzierten Stahls mindert. Da sich dieser Prozess nicht umkehren lässt, steigt bedingt durch die vielfachen Recycling-Zyklen der Kupferanteil im produzierten Stahl weltweit stetig an. In vielen Bereichen der modernen Industriewelt, insbesondere im Fahrzeugbau kann dieser Stahl nicht mehr genutzt werden.

Der Qualitätssicherung von Stahlschrott-Mixen als Input-Material für E-Öfen hinsichtlich des Kupfer-anteils kommt demzufolge eine wachsende Bedeutung zu. Bisherige Lösung setzen auf das manuelle Aussortieren von sichtbarem Kupfer, wie zum Beispiel Elektromotoren und Kabelresten.

Stahlschrott mit Meatballs Stahlschrott mit Meatballs
Es gibt Versuche, die aus dem Laborbereich stammende Methode der Röntgen–Analytik anzuwenden. Diese sind jedoch auf eine reine Oberfläche des gesuchten Kupfers angewiesen und erfordern lange Messzeiten, was den Einsatz unter industriellen Bedingungen erschwert. Die benötigte Leistung der Röntgenquelle verursacht gesundheitsgefährdende Strahlung, die erhebliche Schutzmaßnahmen erfordern.

Unsere Lösung identifiziert selbst verborgenes Kupfer präzise und ohne gefährliche Strahlung. Durch die geringen Messzeiten kann das Material bei Transportgeschwindigkeiten von über 3 m/s zuverlässig analysiert werden.

Das Ergebnis der INCODECS Lösung:

  • hochwertige Stahlschrott-Fraktion mit geringer Kupferverunreinigung
  • saubere Fraktion kupferhaltiger Teile zur Weiterverwertung

Separierte Meatballs Separierte Meatballs


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